Der Nebelwald nördlich von Quito wurde von der renommierten Zeitschrift National Geographic zu einem der Naturparadiese 2017 gewählt, welche man unbedingt besuchen sollte. Der immergrüne Tieflandregenwald zeichnet sich durch sehr hohe Niederschläge und eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Wobei sich viele ankommenden Touristen fragen, wo denn der Nebel ist. Denn erst am Nachmittag ziehen die Wolken langsam über die Berghänge und legen sich wie ein Schleier über die ganze Gegend, bevor sie am frühen Morgen wieder den Weg für die Sonne freigeben.

Kolibris und Orchideen in Mindo

Der Nebelwald in Ecuador, welcher mit seiner einmaligen Pflanzen- und Tierwelt zu den artenreichsten Gegenden der Welt zählt, hat dabei einiges zu bieten. Die Region beheimatet hunderte Vogelarten, wovon der berühmteste Bewohner natürlich der Kolibri ist. Zu den beliebtesten der exotischen Pflanzenarten gehören die Orchideen. Das touristische Zentrum der Gegend stellt das beschauliche Mindo dar.

Mindo liegt auf einer Höhe von 1.250 m, rund 70 km nördlich von Quito. Die Fahrt von Quito (2.850 m) führt über eine kurvige Straße hinab in den Nebelwald und dauert ca. 2 Stunden. Man kommt dabei direkt an der Touristenattraktion Mitad del Mundo vorbei, was sich daher als Zwischenstopp auf dem Weg anbietet.

Beste Reisezeit für den Nebelwald

Das Wetter in Mindo sieht rund ums Jahr ähnlich aus: Temperaturen zwischen 20° – 25° C und Luftfeuchtigkeit zwischen 90 – 95%. Während man von Februar bis April täglich mit teils starken Regenfällen rechnen muss, ist von Juni bis Anfang Oktober die trockenere Zeit.

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