Einführung der „Fotomulta“

Am heutigen Montag wurde das System der „Fotomulta“ (Fotostrafe) in Quito eingeführt. Ab sofort sind täglich von 6:00 bis 21:30 Uhr insgesamt 63 mobile Kameras im Einsatz. Diese werden von der Zentralstelle „Control de la Movilidad“ überwacht, wo bei einem Verstoß das Autokennzeichen festgestellt wird und jeweils 8 Fotos sowie ein 10-sekündiges Video als Beweismittel gespeichert werden. Dabei wird insbesondere an Kreuzungen und Fußgängerüberwegen geblitzt, es werden aber auch die exklusiven Busspuren von Trolebús, Ecovía und Metrobus gefilmt.

Strafen und Fristen

Wer bei Rot über die Ampel oder zu schnell fährt wird ab sofort mit $102,60 zur Kasse gebeten, wer einen Fußgängerüberweg oder die Busspur missachtet zahlt immerhin $35,40. Der Verkehrssünder bzw. der Halter des Fahrzeugs erhält innerhalb von 48 Stunden nach dem Verstoß eine Benachrichtigung sofern er in Quito wohnt, andernfalls kann der Vorgang bis zu 96 Stunden dauern. Ab der Zustellung läuft eine Frist von 72 Stunden, innerhalb derer man Einspruch erheben kann, bevor die Strafe fällig wird. Die Strafen sowie die Fotos und Videos sind einsehbar unter www.agenciatransito.quito.gob.ec

467 Strafzettel in 10 Stunden

Nach Angaben der Agencia Metropolitana de Tránsito wurden in den ersten 10 Stunden (von 6 – 16 Uhr) heute bereits über 467 Strafzettel ausgestellt. Davon 317 wegen dem Überfahren einer roten Ampel oder eines Fußgängerüberwegs, 150 Fahrer wurden bestraft wegen der Nutzung der Busspur.

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