Zwei weitere Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttern Ecuador

Nur einen Monat nach dem schweren Erdbeben vom 16. April 2016 wurde Ecuador von zwei weiteren heftigen Stößen der Stärke 6,8 erschüttert. Es handelt sich laut geophysikalischem Institut um die zwei schwersten von bislang 1513 Nachbeben seit dem verheerenden Beben der Stärke 7,8 im April. Der erste heftige Erdstoß riss die Menschen am 18. Mai 2016 um 2:57 Uhr aus dem Schlaf, das zweite Erdbeben folgte wenige Stunden später um 11:46 Uhr.  Beide Beben hatten ihr Epizentrum nahe der kleinen Küstenstadt Mompiche in der Provinz Esmeraldas, waren aber im ganzen Land deutlich zu spüren.

Menschen strömten auch in Quito auf die Straßen

Nicht nur an der Küste, auch in der Hauptstadt Quito verließen hunderte Menschen ihre Häuser und strömten auf die Straßen. Besonders das zweite Erdbeben zur Mittagszeit zwang viele ihre Büros zu verlassen, um sich im Freien in Sicherheit zu bringen. Präsident Correa ordnete ein sofortiges Ende des Schulunterrichts im ganzen Land an. In den Küstenprovinzen Manabí und Esmeraldas wird der Unterricht gar für den Rest der Woche ausgesetzt, um das Risiko im Fall weiterer Nachbeben zu minimieren.

Nochmal mit dem Schrecken davongekommen

Ecuador ist diesmal offensichtlich mit dem Schrecken davongekommen. Die letzten Nachbeben hinterließen nach ersten Informationen nur einen Toten, einige Leichtverletzte und geringe Schäden. In einigen Regionen kam es zu Stromausfällen. Das Erdbeben vom 16. April hingegen hatte 661 Todesofer gefordert, tausende Menschen wurden verletzt. Ebenso haben Tausende ihre Häuser verloren und sind bis heute in Notunterkünften untergebracht.

 

 

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